Ein Lift wird vorgenommen, um ihr Lebensgefühl beim Blick in den Spiegel wieder positiv zu beeinflussen. Ziel eines Gesichts/Halslift ist es, die durch Alterungsprozesse entstandenen Veränderungen zu vermindern bei unauffälligen Narbenverläufen in einem natürlich und unoperiert erscheinenden Gesicht. Es ist als eine wissenschaftlich erwiesene Tatsache anzusehen, das eine hierfür am besten einsetzbare Behandlungsmethode die Gewebereposition und Refixierung im SMAS-Verfahren darstellt. Dies bedeutet, dass das superfiziale (oberflächige) muskuloapo- neurotische System, zu dem auch teilweise die mimische Muskulatur gehört, das Wangenfett und zahlreiche cutane und subkutane Ligamente (Bänder). Dies eröffnet dem Chirurgen nicht nur grundsätzlich zu straffen, sondern anatomisch gerecht, individuell, den Bedürfnissen einer jeden Patientin bzw. eines jeden Patienten entsprechend ein Lift zu arbeiten und regionäre Schwerpunkte zu setzen. Dies bedeutet auch, dass in unterschiedlichen Gewebeschichten (Haut, subkutan, SMAS) abgestimmt Gewebezüge refixiert, bzw. wiederhergestellt werden können. Dies bedeutet für die moderne chirurgische Therapie von Gesichtsfalten einen sicheren Weg, zum erreichen von natürlichen und dauerhaften postoperativen Ergebnissen. Die in der BK…die 4 letzten Zeilen..Unabhängig von Alter und Geschlecht.
Grundsätzlich besteht kein Unterschied zwischen den chirurgischen Methoden und Maßnahmen das Gesicht eines Mannes wieder jünger erscheinen zu lassen im Vergleich zu den Verfahren und Maßnahmen, die dem plastischen Gesichtschirurgen wenn er eben diesem Eingriff bei einer Frau plant. Dennoch ist bei der Planung und schwerpunktmäßigen Durchführung, welche Einzel- maßnahmen besondere Berücksichtigung finden, oftmals ein deutlicher Unterschied festzustellen. Während bei der Frau oftmals eine deutliche Zunahme an subkutanem Fett, begleitet von einem gleichzeitigen deutlichen Absinken der subkutanen Fettpolster in der Gesichts-Halsregion
feststellbar ist, imponiert beim Mann eher ein Überschuss an Gesichtshaut und eher ein leichtes Defizit an Weichteilen, so auch an Fettpolstern. Daher darf beim Mann keinesfalls eine weitere Verminderung der Fettanteile im Gesichts-Halsbereich angestrebt werden, sondern eher mit einer sorgfältigen Umverteilung und Reposition der noch vorhandenen subkutanen Gewebebereiche. Eine oft zu beobachtende postoperative „Hohlwangigkeit“ wirkt hinsichtlich der angestrebten Verjüngungsoperation eher kontraproduktiv und muss vermieden werden. Die sowohl beim Mann, als auch bei der Frau vorkommenden abgesunkenen Gewebeareale über den horizontalen Unterkieferast müssen zurückgeführt, d.h. im SMAS Verfahren cranialisiert werden. Wobei bei Frauen diese SMAS Überschüsse eher reduziert, d.h. entfernt werden, sollten sie beim Mann eher als Duplikatur als wiederhergestellter SMAS Anteil und als wichtiges subkutanes Bestandteil bei der „Rekonstruktion“ des verjüngten Gesichtsaus- druckes Anwendung finden. Ein weiterer Schwerpunkt bei der operativen „Gesichts-Verjüngung“ beim Mann ist die Zügelung der Platysmabänder am Hals und die Beseitigung des Doppelkinns durch eine knappe submentale Schnittführung. Hierdurch kann zusätzlich zur dorsokranialen Rotation des Halshautüberschusses, eine optimale Konturlinienführung bezüglich des Kinn-Halswinkels erreicht werden.
Die Nasolabialfalten lassen sich häufig nicht allein durch ein Facelift im SMAS-Verfahren behandeln. Um eine deutliche Milderung der Faltentiefe in diesem Gesichtsbereich zu erreichen, müssen
oftmals begleitende Maßnahmen zur Volumen Substitution, so die Injektion von Eigenfett eingesetzt werden.
Um auch beim Mann eine unauffällige Schnittführung und einen optimalen Narbenverfauf zu erzielen, sollte nach Möglichkeit der auffällige Schnitt vor dem Ohr vermieden werden. (Aufklärung: Tragusumformung!!!) Bei einer hinter dem Tragus verlaufenden Schnittlinie sind je nach Stärke des Wangenbartwuchses begleitende Maßnahmen sind zu diskutiert, die postoperativ erzielten Narbenverläufe sind allerdings in viel kürzerer Zeit deutlich unauffälliger, als die Variante bei Schnittführung vor dem Ohr.
Als weitere begleitende Maßnahmen sollten stets eine plastische Korrektur der Oberlider (Schlupflid-Operation) oder der Unterlider („Tränensäcke“) diskutiert werden.
| Fakten | |||
| Klinikaufenthalt: | je nach Umfang ambulant oder stationär (bis zu 2 Tage) | ||
| Narkose: | Vollnarkose durch einen Facharzt unserer Anästhesieabteilung | ||
| Fäden: | werden am 4. oder 5. Tag gezogen | ||
| Haltbarkeit: | bis zu 10 Jahren | ||
| Gesellschaftliche Auszeit: | ca. 10 Tage bis zu 2 Wochen | ||
| Kontrolluntersuchungen: | am 1. Tag, 4.Tag, 9.Tag nach der OP, weitere in Absprache mit dem Operateur | ||
Unser Verfahren
Hals/Wangenlift ab ca. 50 Jahren in SMAS / SESP
Oder Minilift meist für Frauen oder Männer zwischen 35 und 50 Jahren.
weitere Infos in unserem Beautywiki unter: www.beauty-wiki.de
Film zu Facelift bei AlsterTV





